Aktuelles
Es gibt auch unsere kostenfreien Überfluglisten als Beschwerdehilfe.
Es wurde wieder schlimmer. Die Zeche für Kriegstreiberei und Militarisierungswahn zahlt stets der Bürger, sowohl finanziell als auch gesundheitlich – am Ende oft auch mit dem Leben.
Die TRA SACHSEN ist wieder einmal ganztägig unbeplant. Die US Air Force übt dort sowieso nie, andere Ausländer auch nie und die Bundeswehr nur selten.
Wegen des Family Day nach dem gestrigen Erntedankfest führt die US Air Force heute keine Übungsflüge durch. Da das Wetter mies war (Nebel und Hochnebel) und die Bundesluftwaffe keinen gesteigerten Wert darauf legte, bei uns zu üben, durften wir uns über einen kampfjetfreien Freitagmorgen freuen – wegen der 12 Uhr-Grenze an Freitagen sogar über einen kampfjetfreien Tag.
0 Stunden und 53 Minuten Kampfjetflüge zwischen 14:17:38 und 15:12:55 Uhr, ca. 23.700 l JP-8, ca. 65.412 kg CO₂, ca. 190 kg NOₓ – entspricht ca. 395.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 15:30 Uhr]
Die US Air Force feiert Erntedankfest und wird heute keine Übungsflüge durchführen – wie immer an US-Feiertagen. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass wir Ruhe haben werden. Denn es gibt auch noch die Bundesluftwaffe.
5 Stunden und 42 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:50:50 und 20:36:14 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 173.400 l JP-8, ca. 478.584 kg CO₂, ca. 1.387 kg NOₓ – entspricht ca. 2.890.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Die TRA MÜNSTERLAND ist heute unbeplant. Die Planungen sind am frühen Abend verschwunden.
Wir hatten heute schon über drei Stunden abartige US-Randale, und am Abend erwarten wir – wie gestern – das Bücheler Geschwader. Trotzdem fallen die Nörvenicher zu viert am Nachmittag bei uns ein mit der Zurückhaltung und Feinfühligkeit einer Horde Wildschweine. Was glauben sie eigentlich, wer sie sind? Und vor allem, was glauben sie, was wir sind? Ihr Verschleißmaterial?
Wer soll sich die Konzentration des Kampfjet-Terrors in unserer Heimat denn noch als militärische Notwendigkeit oder beliebigen anderen Unsinn verkaufen lassen? Seit Jahrzehnten müssen wir uns immer dieselben hohlen Phrasen und Ausreden anhören. Und nun sollen wir ertragen, wie die Bundeswehr die dümmliche Kriegstreiberei verhaltensauffälliger, nichtsnutziger Berufspolitiker als Vorwand nimmt, die Bevölkerung noch mehr zu terrorisieren. Schämen sollte sich jeder, der in einer Militäruniform steckt – sofern er dazu fähig ist.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
3 Stunden und 31 Minuten Kampfjetflüge zwischen 08:34:11 und 20:16:35 Uhr, 1 Überschallknall, ca. 153.900 l JP-8, ca. 424.764 kg CO₂, ca. 1.231 kg NOₓ – entspricht ca. 2.565.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:30 Uhr]
Aus Kaiserslautern:
Um 8.30 Uhr heute Morgen wurde einem schon das Frühstück vermiest
durch lautes Dröhnen von F-16 Kampfjets aus der US-Kriegsbase
Spangdahlem. Nach Besorgungen in der Innenstadt von
Kaiserslautern wollte ich mir mit meinem Mann einen Espresso im
Eiscafe gegenüber dem Weihnachtsmarkt gönnen. Wir wurden
unaufhörlich mit „Rundflügen“ der C-130 Hercules aus dem
US-Schandfleck Ramstein belästigt – und darüber tobten sich die
Kampfjets aus. Um 11.26 Uhr gab es solch einen unvorstellbaren
Überschallknall, wie wir ihn noch nicht erlebt haben! Die Tassen
auf unserem Tisch rutschten über die Tischfläche durch die Wucht
und Lautstärke. Ein kleines Kind, das mit seinen Eltern unterwegs
war, fing vor Angst so jämmerlich an zu schreien, dass es uns in der
Seele leid tat. Was sind das für charakterlose Militärs,
Politiker und Verantwortliche, die uns Menschen solch eine
Folter zumuten und das zulassen? Ist eigentlich all diesen
Ignoranten klar, dass wir Bürger diese Lebens- und
Gesundheitszerstörung auch noch finanzieren müssen? Ich frage
mich immer öfter: Ist das noch als normales Leben zu bezeichnen,
was man uns hier antut? Ich sage NEIN!
P.S.: Es gibt ein Urteil des
Oberverwaltungsgerichts Koblenz, wonach die Übungs-Rundflüge
mit den C-130 keine luftrechtliche Genehmigung haben, also
illegal sind. Das scheint die US-Täter aber nicht zu
interessieren. Und man lässt sie gewähren.
Aus Grünstadt und Kaiserslautern wird uns ein heftiger Überschallknall gegen 11:26 Uhr gemeldet. Zu dieser Zeit waren nach unseren Informationen nur Kampfjets der US Air Base Spangdahlem über unseren Köpfen unterwegs.
Diese Gefährdung von Mensch und Tier erhärtet wieder einmal die These, dass Politiker den geringsten Schaden anrichten, wenn sie gar nichts tun. Dies gilt nicht erst seit der Kriegstreiberei gegen Russland, dem versuchten Impfzwang oder dem Kampf gegen Bargeld und Privatsphäre. Hätte der damalige Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) Anfang der 2000er einfach nichts getan, statt auf Wunsch der US Air Force den Übungsluftraum TRA LAUTER zu vergrößern, dann hätte die US Air Force die Kampfjets aus Spangdahlem abgezogen. Das wären jetzt über zwei Jahrzehnte ohne US-Überschallknalle, ohne US-Mittagsverlärmung und generell ohne US-Kampfjetlärm.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
Ein US-Kampfjet aus Spangdahlem hat technische Probleme und kehrt um. Dabei sendet er den Notfall-Squawk 7700 und eine ungültige Mode-S-Kennung 15C2FB aus dem russischen Wertebereich. Mutmaßlich ist das keine Absicht, sondern eine versehentlich eingegebene Seriennummer statt einer gültigen Mode-S-Kennung aus dem Bereich A00000 bis AFFFFF, der den USA zugewiesen ist.
2 Stunden und 34 Minuten Kampfjetflüge zwischen 14:12:47 und 16:52:51 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 66.200 l JP-8, ca. 182.712 kg CO₂, ca. 530 kg NOₓ – entspricht ca. 1.103.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:00 Uhr]
1 Stunde und 38 Minuten Kampfjetflüge zwischen 08:35:46 und 11:21:48 Uhr, ca. 56.100 l JP-8, ca. 154.836 kg CO₂, ca. 449 kg NOₓ – entspricht ca. 935.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 11:30 Uhr]
Neben der zu beobachtenden Zunahme der Kampfjetübungen am Abend werden wird es auch wieder Tiefstflüge geben. Menschen in Deutschland, die wegen ungenutzter Tiefstfluggebiete seit Jahrzehnten in Ruhe leben durften, werden ab 27.11.2025 aufgrund zunehmender Kriegslust von Bundesregierung und Bundeswehr mit Kampfjetflügen bis 75 Meter drangsaliert. Wir sind gespannt, wie lange sie sich das Märchen von der militärischen Notwendigkeit erzählen lassen, bis sie gegen diese vom Staatsapparat angeordnete Körperverletzung vorgehen.
Leider liegen uns keine Kopien der gesichteten Berichte aus der Blütezeit des Kalten Krieges vor, in denen beschrieben war, wie einzelne Patienten in deutschen Nervenheilanstalten ihren Kopf aus Panik vor dem Tieffluglärm gegen die Wand geschlagen haben. Einige der Älteren von uns können sich aber noch an ihre schreienden Kinder erinnern. Bei solchen Grausamkeiten stellt sich die Frage, wieviel Gewissen, wieviel Seele, wieviel Menschlichkeit und – juristisch gesehen – wieviel Schuldfähigkeit in solchen Wesen zu finden ist. Hass gegen sie ist unangebracht. Beseelte Menschen sollten sich niemals in den Hass treiben lassen.
4 Stunden und 6 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:19:18 und 20:50:54 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 148.200 l JP-8, ca. 409.032 kg CO₂, ca. 1.186 kg NOₓ – entspricht ca. 2.470.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Aus Kaiserslautern wird uns berichtet, dass US-Kampfjets gegen 11:30 Uhr über dem Weihnachtsmarkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
2 Stunden und 27 Minuten Kampfjetflüge zwischen 15:01:05 und 20:37:09 Uhr, ca. 46.400 l JP-8, ca. 128.064 kg CO₂, ca. 371 kg NOₓ – entspricht ca. 773.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Die TRA MÜNSTERLAND ist seit dem 18.11.2025 unbeplant, also am zweiten Werktag in Folge. Die Planungen sind im Laufe des Tages verschwunden.
Zähneknirschend muss das polnische Regime melden, dass es zwei Ukrainer waren, die Eisenbahngleise zwischen Warschau und Lublin beschädigt hatten. Aber Kriegstreiber geben nicht auf. Diese Ukrainer, muss man wissen, wurden vom russischen Geheimdienst gesteuert. Beweise gibt es keine. Das hält den polnischen Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz nicht davon ab zu behaupten, dass alle Spuren nach Russland führten.
Im weiteren Verlauf der Berichterstattung stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen Sabotageakt gegeben hat. Da ein Explosionstrichter fehlt, ist Materialversagen denkbar, das zum Sabotageakt hochgejubelt wurde.
Ist am Ende wieder alles erstunken und erlogen?
2 Stunden und 46 Minuten Kampfjetflüge zwischen 15:20:18 und 20:41:49 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 94.400 l JP-8, ca. 260.544 kg CO₂, ca. 755 kg NOₓ – entspricht ca. 1.573.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Die TRA SACHSEN ist seit dem 17.11.2025 unbeplant, also am zweiten Werktag in Folge. Die Planungen sind im Laufe des Tages verschwunden.
Die TRA MÜNSTERLAND ist ganztägig unbeplant. Die Planungen sind im Laufe des Tages verschwunden.
3 Stunden und 57 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:33:35 und 16:27:41 Uhr, ca. 136.500 l JP-8, ca. 376.740 kg CO₂, ca. 1.092 kg NOₓ – entspricht ca. 2.275.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:45 Uhr]
Die TRA SACHSEN ist wieder einmal ganztägig unbeplant. Es hat allerdings bis zum späten Nachmittag gedauert, bis die angetäuschten Planungen – sogar für den Abend – still und leise verschwunden sind.
Für die Menschen, die sich weder durch angebliche Pandemien noch durch Klimakatastrophen und uns überfallende Russen in die Angst treiben lassen, hat Unseredemokratie etwas Neues ausgeheckt: Zum Schutz von Unserfrieden und Unserefreiheit soll die Bundeswehr ihre Bürger verstärkt mit Tiefflügen drangsalieren. Wer von einem Kampfjet im Tiefflug überflogen wird, kann diese „weiße Folter“ nicht ignorieren – ganz im Gegensatz zur Propaganda in den Qualitätsmedien. Kinder kann man mit solchen Lärmattacken zuverlässig in Panik versetzen, Erwachsenen Lebensqualität und Gesundheit rauben.
Die Komplizenschaft von Unsermilitär mit Unseredemokratie dürfte ihre Wirkung nicht verfehlen. Aber wird es die erwünschte Wirkung sein oder das Gegenteil? Außerhalb der Region unter der TRA LAUTER könnten Menschen unsanft aus ihrer Vertrauensseligkeit aufwachen und auf die Idee kommen, dass ihr Leben ohne Bundeswehr, NATO und die Kriegstreiber in Berlin und Brüssel ein besseres wäre.
Aus Hirzweiler: Sind Sie sich sicher, dass es heute Nachmittag keinen Kerosinablass gab? Meine Autoscheibe war heute Nachmittag stark gesprenkelt (geparkt in Hirzweiler), und bei einem Kollegen in Körprich war das Dachfenster stark gesprenkelt. Ich habe zwar keinen Kerosingeruch wahrgenommen, aber das heißt nicht unbedingt etwas.
Anm. d. Red.: Die Condor-Maschine flog meist sehr hoch, aber am Ende verlor sie stark an Höhe. Über Hirzweiler war sie um 13:09 Uhr nur noch ca. 3000 Meter hoch.
Aus Russland wird berichtet, dass britische Strippenzieher und der ukrainische Geheimdienst einen russischen Piloten mit Geld und westlicher Staatsbürgerschaft bestechen wollten, damit er einen MiG31-Kampfjet plus Kinschal-Rakete entführt und in die Ukraine bringt. Was sie ihm nicht sagten: Sie wollten ihn den Jet nach Rumänien fliegen lassen und ihn dort abschießen. Das wollten sie als vereitelten russischen Angriff verkaufen, um die NATO auch offiziell in ihren Krieg hineinzuziehen und die ganze Welt anzuzünden.
Könnte diese Behauptung russische Kriegspropaganda sein? Ja. Würde man dem britischen und ukrainischen Regime zutrauen, mit Mord, Betrug und Lügen den erhofften Dritten Weltkrieg anzuzetteln? Entscheidet selbst.
2 Stunden und 12 Minuten Kampfjetflüge zwischen 08:07:58 und 16:25:50 Uhr, ca. 53.000 l JP-8, ca. 146.280 kg CO₂, ca. 424 kg NOₓ – entspricht ca. 883.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:30 Uhr]
Aus Haßloch: Dem Bericht auf der Website schließe ich mich an – auch in Haßloch grauenhaft. Konnte mich auf nichts konzentrieren, was ich dringend erledigen musste, und war den Tränen nahe.
Heute fliegt auch ein B52-Atombomber unserer Beschützer über der Region herum. Vielleicht übt man schon mal für den Abwurf von Atombomben über Ramstein und Spangdahlem, damit nach dem US-Rückzug nichts in die Hände des Feindes fällt – wer auch immer mit dem Feind gemeint ist.
Kurz nach 16 Uhr geht die Charmeoffensive weiter. Unterhalb 3000 Metern hat man eine Menge Spaß auf Kosten unserer Lebensqualität. In Ramstein wurde gestartet, der Kurs ging über Nonnweiler, so wie bei den typischen Flügen zwischen Ramstein und Spangdahlem. Ein Anwohner der US Air Base Spangdahlem teilt uns mit, dass es nach 16:00 Uhr keine Kampfjetlandungen in Spangdahlem gegeben habe, d.h. dass die Maschinen die Region vermutlich verlassen haben.
Die 12 Uhr-Grenze an Freitagen ist kein Garant für Ruhe. Sowohl aus Kaiserslautern als auch aus der Region Idar-Oberstein wurde uns Kampfjetlärm am Nachmittag gemeldet. Es dürfte sich um Flüge im Sichtflugbereich, also unter 3000 Metern gehandelt haben. Der Lärm war noch durchs Telefon beeindruckend.
So weit wir wissen, können diese Airbus-Maschinen kein Kerosin ablassen. Dann würde der Pilot lediglich überschüssiges Kerosin verfliegen, um das Landegewicht zu verringern und die Fahrwerke zu schonen.
Unsere Leser sind skeptisch.
Der US-Kampfjetlärm am Morgen war extrem. Die Rückmeldungen an uns waren entsprechend. Von „infernalisch“ über „Folter“ bis „Psychopathen“ war alles dabei.
Wenn die einzige „Leistung“, die man erbringt, die Terrorisierung der Bevölkerung ist, sollte man darüber nachdenken, inwiefern einen das von den Leuten unterscheidet, die man zu bekämpfen vorgibt.
Die TRA WESER ist heute unbeplant.
Manche erinnern sich noch an das letzte Jahrtausend, als die lieben US-Freunde mit ihren Kampfjets schon kurz nach 08:00 Uhr über unsere Häuser donnerten. Das greifen sie heute wieder auf, allerdings mit Nachbrenner. Ob sie wirklich glauben, sie müssten noch nachlegen, um sich außerhalb der Politiker- und Vermieterblase unmöglich zu machen?
In Truther¹-Kreisen redet man davon, das Militär sei die Impfung, also die Rettung vor den dunklen Kräften. Mag sein, mag nicht sein. Aber wenn – dann die Landstreitkräfte, nicht die Luftwaffen, die in ihrer abgehobenen Blase den Überfall anderer Staaten üben und dabei ihre eigene Bevölkerung oder ihre Gastgeberbevölkerung als Kulisse und Verschleißmaterial hernehmen.
2 Stunden und 46 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:25:19 und 15:39:41 Uhr, ca. 102.600 l JP-8, ca. 283.176 kg CO₂, ca. 821 kg NOₓ – entspricht ca. 1.710.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:00 Uhr]
Die TRA SACHSEN ist seit dem 11.11.2025 unbeplant, also am dritten Werktag in Folge.
5 Stunden und 46 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:05:54 und 20:38:45 Uhr, ca. 205.100 l JP-8, ca. 566.076 kg CO₂, ca. 1.641 kg NOₓ – entspricht ca. 3.418.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Die TRA SACHSEN ist seit dem 11.11.2025 unbeplant, also am zweiten Werktag in Folge.
Ein Kampfjet-Fan mag es nicht verstehen, aber wir sind keine detaillierte Informationsquelle für ihn. Unser Ziel ist die quantitative Darstellung der Belastung als angenähertes Abbild der Realität – einer vermeidbaren Zerstörung unserer Gesundheit und Lebensqualität. Wo es geht, nennen wir Ross und Reiter, damit eine zielgerichtete Beschwerde möglich ist.
Die Piloten haben ab Oktober 2020 begonnen, ihre Flüge verstärkt vor den Augen der Leidtragenden zu verbergen. Ihre mögliche Hoffnung, dass Zivilisten nach Abschalten der Mode-S-Transponder überhaupt keine Erfassung und erst recht keine Zuordung mehr vornehmen können, hat sich nicht erfüllt. Sollten wir in Einzelfällen einen französischen Versteckspieler für einen US-amerikanischen Versteckspieler oder einen Militärhubschrauber für einen Kampfjet halten, ist das für die Darstellung der hiesigen, übermäßigen Belastung unerheblich. Von den Zugehörigen der organisierten Verantwortungslosigkeit, die sich nicht nur hinter ihrem „Auftrag“, sondern auch hintereinander verstecken, sind Fehlzuordnungen einkalkuliert – also kein Grund für Kampfjet-Fans, sich aufzuregen.
Die zunehmenden Versuche zur Irreführung in den letzten Wochen könnten ein Beweis dafür sein, dass wir trotz aller Gegenmaßnahmen immer noch besser liegen, als es sich die Lärmverursacher wünschen. Obwohl wir die Täterschaft nicht auf Personenebene, sondern maximal auf Geschwaderebene zuordnen, scheint dies für sie noch viel zu genau zu sein.
Sie können aufhören, Teil des Problem zu sein, wenn sie dort üben, wo sie uns nicht mit ihrem Lärm drangsalieren. Ausländische Kampfjetpiloten haben ihre Heimat, deutsche den Zugang zur Nord- und Ostsee.
Seit vielen Jahren weigert sich das Bundesverteidigungsministerium, die Anzahl der summierten Kampfjet-Flugstunden pro Übungsluftraum zu veröffentlichen. Die Ausreden sind unterschiedlich. Mal wird eine mögliche Fehlinterpretation druch den Bürger befürchtet, mal behauptet man, die Daten nicht zu haben. So viel Engagement gegen Transparenz hat natürlich seinen Grund: die US Air Force. Die übt nur in der TRA LAUTER, und das oft mit einer zweistelligen Anzahl an Maschinen. Bereits die Buchungsstunden des Übungsluftraums zeigen eine übermäßige Belastung von Saarland und angrenzendem Rheinland-Pfalz. Würde man die summierten Flugstunden veröffentlichen, dann käme heraus, dass die TRA LAUTER nicht doppelt so stark belastet ist wie andere große Übungslufträume, sondern eher fünf Mal so stark.
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Bundesregierung braucht dringend einen Krieg. Nicht nur um von der eigenen Misswirtschaft abzulenken, sondern auch, um den jahrzehntelangen Lärmterror an der Bevölkerung irgendwie zu rechtfertigen. Aber was, wenn die Menschen beim Krieg nicht mitmachen?
2 Stunden und 35 Minuten Kampfjetflüge zwischen 14:18:30 und 20:42:45 Uhr, ca. 61.200 l JP-8, ca. 168.912 kg CO₂, ca. 490 kg NOₓ – entspricht ca. 1.020.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Die TRA MÜNSTERLAND ist heute unbeplant. Die Nörvenicher lärmen lieber bei uns.
Die TRA SACHSEN ist wieder einmal unbeplant.
Heute hat die US Air Force den Veterans Day, und gestern hatte sie den zugehörigen Family Day. Wir haben herumlärmende Nörvenicher.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
0 Stunden und 57 Minuten Kampfjetflüge zwischen 19:52:05 und 20:50:35 Uhr, ca. 10.500 l JP-8, ca. 28.980 kg CO₂, ca. 84 kg NOₓ – entspricht ca. 175.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:30 Uhr]
Sie schreien laut nach Eskalation, wissen aber schon, dass sie die Folgen ihrer Kriegstreiberei dem Pöbel überlassen wollen. Ihnen selbst soll es an nichts fehlen. Daher wollen sie nach dem Vorbild der DDR-Bonzensiedlung Wandlitz ein sicheres und komfortables Plätzchen für Regierungsvertreter, Bundesrat und Bundestagsabgeordnete. Es soll ganz unverfänglich „Nationales Zentrum für Gesundheitssicherheit“ heißen. Nur dass nicht jeder rein darf. Denn „Es wird die Gesundheitsversorgung der Mitglieder der Verfassungsorgane im Krisenfall sicherstellen“ – mutmaßlich ohne Wartezeiten für einen Facharzttermin, auch wenn aus dem ersehnten Krieg nichts wird.
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